Weingut Dr. Benz
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79341 Kenzingen-Bombach (BADEN)
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Impressum

Liebe Kunden und Weinfreunde,

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Korken

der Winter hatte uns und die Reben fest im Griff. Es hatte früh, viel und lang anhaltend Schnee. Die Zeit wurde mit der Pflege der Böschungen genutzt, d.h. mit dem Rückschneiden von Büschen und kleinen Bäumen. Wenn das Wetter es zulässt und es nicht zu kalt ist, werden die Reben geschnitten.

Nun scheint der  Winter auf dem Rückzug, die Tage sind schön deutlich länger. Die Sonne spielt schon mit den Muskeln und zeigt schon ihre Kraft und bescherte uns schon den ein oder anderen Frühlingstag. Wobei wir dem Frieden noch nicht ganz trauen, es wird wohl schon noch Wintertage mit Schnee und Frost geben.

Die Bauernregel für den 12. Februar „St. Eulalia“ ist:

"Sankt Eulalia Sonnenschein, bringt viel Obst und guten Wein."

Der 12. Februar war bei uns ein sonniger Frühlingstag mit Temperaturen von bis zu 13 °C, na den!

Für den Valentinstag (Valentin von Terni), den 14. Februar gibt es folgende Bauernregel:

"Hat der Valentin viel Regenwasser, wird der Frühling noch viel nasser."

Es ist kein Regen vorhergesagt für den Valentinstag, wobei es ohne Regen auch nicht geht. Wir werden es beobachten und sehen was in Erfüllung geht.

Sie sind es von uns ja schon gewohnt, wir füllen unsere Weine eher etwas später. Die 2010er Weine ruhen und reifen im Keller. Die Weine sind noch bei ihrer Mutter - der Hefe, gemäß der alten Küferregel: "Den Wein möglichst lang bei seiner Mutter (Hefe) lassen"! 

Die Hefe wird als Mutter bezeichnet, weil sie den Wein schützt und ihn mit wertvollen Stoffen versorgt. Die Weine sollen auch noch möglichst lange mit der Hefe in Kontakt bleiben. Dies gibt den Weinen mehr Fülle, Komplexität, Cremigkeit und es macht sie langlebig.

2010 ist ein guter bis sehr guter Jahrgang. Die Weine zeigen sich eleganter und zartgliedriger als die 2009er Weine. Die 2009er sind durchweg sehr kräftig und gehaltvoll.  
Die 2009er Weißweine sind kräftig und intensiv. Sie haben ihre Jugendlichkeit abgelegt und finden nun zu ihrer inneren Harmonie.  

Die 2008er Weißweine zeigen nun ihre wahre Schönheit. Sowohl der Weißburgunder Sommerhalde 2008 und  Chardonnay 2008 haben sich sehr schön entwickelt und verströmen nun ihre volle Aromenfülle. 

 

Februar 2011

Eribert Benz

Liebe Kunden und Weinfreunde,

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Korken

nach der Kälte im Januar und Februar war der Start in den Frühling fulminant. Mitte April hatten wir schon mehrere metrologische Sommertage. Metrologisch ist ein Sommertag definiert als ein Tag mit mehr als 25 Grad Höchsttemperatur. Die Reben sind schon ausgetrieben, und zeigten vor Ostern schon ihre ersten kleinen Blättchen. An den warmen Tagen konnte man ihnen beim Wachsen zusehen.

Im Februar haben wir hier die folgende Bauernregel für den Valentinstag (Valentin von Terni), den 14. Februar zitiert:

"Hat der Valentin viel Regenwasser, wird der Frühling noch viel nasser."

Es gab kein Regen am Valentinstag.

Diese Regel gefällt uns natürlich und ob sie zutrifft werden wie sehen.

"Ist St. Vinzenz Sonnenschein, gibt es vielen guten Wein."

Am Gedenktag St. Vinzenz (5. April) hat bei uns zumindest die Sonne geschienen.

Wir haben letztes Jahr ein Hektar neu angepflanzt. Nun hatten wir, bevor die Reben zu stark wachsen noch die Drahtanlage errichtet. Auf einem Hektar Reben stehen ca. 5000 junge Reben. Diese wollen alle an ein Stäbchen angebunden werden, damit sie Halt haben und einen schönen geraden Stamm entwickeln. Hierzu muss man sich bücken und am Ende des Tages lässt einem der Rücken spüren wie anstrengend dies ist.

Die 2010er Weine haben sich sehr schön entwickelt. Die 2010er Rotweine müssen noch reifen, die ersten 2010er Weissweine werden wir ab Mai füllen.

Die Weissweine 2009er sind jetzt sehr schön zu trinken. Die 2009er Weiss- und Grauburgunder haben nun zu ihre innere Harmonie gefunden und zeigen sich kräftig - würzig und mit sehr viel Aromenfülle. Wobei der Tipp für die, die es weniger kräftig und lieber elegant mögen die 2008er Weissweine sind. Falls Sie im Keller noch welche haben, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt zum Geniessen. Sie sind jetzt sehr ausgewogen und zeigen ihre eleganten Fruchtaromen.

Schauen Sie in unsere Preisliste nach, hier haben wir limitiert gereifte Weine für Sie zusammengestellt, die jetzt auf dem Höhepunkt sind.

Auch wenn Sie keinen eigenen, geeigneten Keller zum Lagern haben, wollen wir Ihnen die Möglichkeit geben optimal gelagerte Weine zu kaufen. Uns geht es geht darum, den Weinen die Zeit zu geben sich natürlich zu entwickeln und dann ihre wahre Schönheit zu zeigen. Dies als Gegenpol zu den vielen kellertechnisch gemachten Weinen für den schnellen Gebrauch.

 

April 2011

Eribert Benz

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Korken

Das Weinjahr 2011 - Der April und Mai war ein gefühlter Sommer.

Fast hätten wir Frost gehabt...

In zwei Nächten am 4./5. Mai ist es noch einmal empfindlich kalt geworden. Zum Glück sind bei uns in Baden die Temperaturen knapp über 0 °C geblieben. So dass, bei uns die Reben keine Frostschäden abbekommen haben. In anderen Regionen hat der Frost teilweise erhebliche Schäden an den schon langen Trieben der Reben angerichtet, dort wird es empfindliche Einbussen bei der Ernte geben.

Endlich Regen.

Nachdem der April und Mai viel zu trocken waren, hat es nun im Juni endlich nennenswert geregnet. Die älteren Rebstöcke sind noch erstaunlich gut mit der Trockenheit zurecht gekommen. Nur die Junganlage, die wir letztes Jahr gepflanzt hatten, hatte das Wachstum eingestellt. Im Juni hat es nun endlich ergiebig geregnet. Die Gewitter, die sich bei uns abregneten waren bei uns ohne Hagel. So sind die jungen Triebe und kleinen Trauben heil geblieben. Die Reben haben nun erst mal wieder ausreichende Wasserversorgung. Nun nach dem Regen, hat auch die Junganlage wieder mit dem Wachsen begonnen. Aufgrund der anhaltend warmen Witterung, haben die Reben einen Vorsprung von drei Wochen gegenüber einem durchschnittlichen Jahr. Dies bedeutet, wir erwarten eine frühe Weinlese.

Immer wieder Siebenschläfer.

Und jetzt noch der Siebenschläfertag, der 27 Juni: Es war sonnig und heiss, bei Temperaturen um die 33 °C.

Die wohl berühmteste Bauernregel sagt nun:

"Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen so bleiben mag."

Sollen wir uns freuen, oder lieber doch nicht? Über einen schönen Sommer würden wir uns natürlich freuen, aber jeden Tag Hitze bei 33 °C muss auch nicht sein. Ab und zu einen schöner Landregen darf gerne sein. Nun den, wir werden sehen und freuen uns erst mal an dem schönen Wachstum der Reben und Trauben.

 

Juli 2011

Eribert Benz

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Korken

Das Weinjahr 2011 – Spätsommer im September.

Sommer im April... 2. Sommer im September...

Im Frühjahr haben wir hier geschrieben „Sommer im April...“ nun kann man schreiben „2. Sommer im September...“ Eine der frühesten Weinlesen geht Anfang Oktober zu Ende. Einige Spezialitäten werden wir bis Mitte Oktober noch reifen lassen. Wir hoffen, wenn das Wetter mit spielt, auf eine Auslese und einen voll ausgereiften Cabernet Savingon für den Resumeé.

Anspannung zu Beginn der Weinlese

Anfang September ging es dieses Jahr schon mit der Weinlese los. Die ersten Wochen wären geprägt von etwas Nervosität, da es sehr warm war und auch 2 Tage ergiebig geregnet hat. Hätte dieses schwülwarme Wetter länger angehalten, hätten die Trauben begonnen zu faulen. Doch zum Glück hat sich nach dem 2. Septemberwochenende Traumherbstwetter eingestellt.

Jeder Tag war sonnig und die Nächte waren kühl. Die Fäulnisgefahr war gebannt und die Trauben haben täglich an Reife und Aromen zugelegt.

Ruhe und Entspannung und heisse Tage zur Hauptlesezeit

Wir konnten fort zu gesunde und aromatische Trauben lesen. Die eine oder andere nicht so schöne Traube wurde von unsern Erntehelfern gewissenhaft aussortiert. Nur für unsere Erntehelfer waren die Sommertage im Herbst teilweise zu heiss – so kamen ganz schön in schwitzen. Die Weine gären ruhig vor sich hin. Über dem Weingut liegt ein herrlicher Duft nach den feinen Gäraromen.

Wie die Weine werden, wird sich in den nächsten Wochen zeigen die Voraussetzungen sind sehr gut.

 

Oktober 2011

Eribert Benz