Weinempfehlungen für den goldenen Herbst 2018

Weinempfehlungen für den goldenen Herbst

Der Weinjahrgang 2017 – Weißweine mit viel Eleganz, seidig und mit viel Spannung.

Der Jahrgang 2017 war durch den Frost im Frühjahr, Ausgewogenheit zwischen Sonne, Wärme und Regen  und einer frühen Weinlese gekennzeichnet. Die Weine aus 2017 zeigen sich nun frisch und fruchtig, mit moderaten Alkoholwerten.

Ein frischer, saftiger und duftiger Weisswein: Crystall  2017
Ein herrlich erfrischendes Weißwein-Cuvée welches sich mit saftigem gelb-grün im Glas vorstellt. Die Hauptrebsorte dieser leichten frischen Cuvée ist Auxerrois, ergänzt mit Anteilen von Helios und diesmal mit einem nennenswerten Anteil Muscaris. Muscaris  ist eine Rebsorte mit eigenständigem feinem, kräftigem Bukett.

Frisch fruchtig und viel Eleganz:  Weißburgunder  Sommerhalde 2017

Die Frucht und Frische steht momentan beim Weißburgunder 2017 im Vordergrund. Hinzu kommen feine mineralische Noten. Dies erzeugt viel Spannung im Gaumen und auch viel „trinkfluß“, wie es neuerdings in der Weinsprache heißt. Man könnte auch sagen man möchte gerne noch ein 2 oder 3 Glas davon trinken wollen.

Leichte Würze und fruchtige Frische:  Grauburgunder  Sommerhalde 2017

Nach den kräftigen und körperreichen Jahrgängen 2015 und 2016 ist der 2017 Grauburgunder frischer, schlanker und etwas edler geworden. Er zeigt sich sehr ausdrucksstark wobei Frucht und Frische im Vordergrund stehen. Ein edler Grauburgunder mit verspieltem Charme und einem feinen würzigen Nachhall am Gaumen.

Lust auf Rotwein – konzentriert und dicht die 2015er – edel und verspielt die 2010er, 2012er und 2013er.

Das Jahr 2015 hatte alles, um sehr gute, kräftige und  körperreiche Rotwein hervorzubringen. Die Rotweine aus dem Jahrgang 2015 sind sehr kraftvoll, dicht warm und konzentriert.

Literwein der Extraklasse: Spätburgunder 2015

Der „Spätburgunder Liter“ aus 2015, fällt etwas aus der Reihe – er ist voller und dichter wie die Vorgänger. Der 2015 Spätburgunder ist dicht, kräftig und hat intensive Süß- und Sauerkirscharomen. Ein „Spätburgunder Liter“ den es so nur alle 10 Jahre gibt.

Ein dichter, weicher Rotwein: Granat 2015
Während der Granat 2010er jetzt durch reife dunkle Frucht-Aromen und moderatem Alkoholwert besticht, ist der 2015er voll – kräftig würzig und mit erhöhtem Alkoholgehalt kein Leichtgewicht. Pures Trinkvergnügen, er macht besondere Freude zu Piazza und Pasta.

Ein pfeffrig, dichter Rotwein: Cabernet Cortis 2011

Typisch für den Cabernet Cortis sind der Duft und auch der Geschmack nach schwarzer Johannisbeere. Reife Tannine geben dem Wein viel Länge – die in einen pfeffrigen Nachhall am Gaumen münden. Passt sehr gut zu kräftigen Fleischgerichten (Wild) oder auch zu geschmortem Fleisch.

Mit langem, würzigen Abgang: Résumé 2011  

Ein Wein der sehr gut zur Lammkeule oder zum Rehrücken passt. Er versprüht ein Potpourri an Aromen aus schwarzer Johannisbeere, reife,  schwarze Kirsche, Vanille, etwas Tabak, weißer Pfeffer, Paprika und Rosmarin.  Er ist kraftvoll doch auch mit viel Eleganz!

Empfehlungen Frühjahr 2018

Frühling 2018: Sommer im April

Was für ein April 2018, Sommer, Sonne und Temperaturen von nahezu 30⁰C.

Geniessen Sie die Zeit am besten mit eine Glas Wein in der Hand…

Hier noch ein paar Frühlings-Empfehlungen:

Ein frischer, saftiger Weisswein: Crystall  2016:
Ein herrlich erfrischendes Weißwein-Cuvée welches sich mit saftigem gelb-grün im Glas vorstellt. Die Hauptrebsorte dieser leichten frischen Cuvée ist Auxerrois, ergänzt mit Anteilen von Helios, Johanniter und Weissburgunder. Auxerrois ist eine Rebsorte, die einen fruchtig, saftigen Wein mit eigenständigem feinen Buket ergibt.

Milde Fülle und wenig Säure: Auxerrois 2016
Der Auxerrois hat einen moderaten Alkoholgehalt, eine schmeichelnde Fülle und einen dichten Körper. Der Alkoholgehalt ist in normalen Jahren etwas geringer, da jedoch 2016 ein qualitativ guter Jahrgang war, lagen die Öchslegrade auch beim Auxerrois etwas höher.

Leicht und frisch: Helios 2016
Helios ist eine von den Neuzüchtungen aus Freiburg, die uns das Leben im Rebberg durch ihre Resistenz gegen Pilzkrankheiten leichter machen. Die leichte Art und die frischen Aromen nach Zitrusfrüchten sind gepaart mit Aromen nach reifer Stachelbeere. Seine feine frische und weiche Art lädt zum Trinken ein, auch zu einem zweiten, dritten Glas.

Opulent fruchtig: Muscaris trocken 2016
Betörend sind die intensiven pompösen Fruchtaromen. Eine Kombination aus süssen Tropenfrüchten und einem angenehmen Muskataroma erfüllen Nase und Gaumen. Die kleine Restsüsse ergibt zusammen mit der Säure einen sehr lebendigen intensiven Weingenuss. Ein gewagter und ein sehr vielversprechender Versuch ist es den Muscaris trocken 2016 zu chilischarfen, ingwergewürzten asiatischen Speisen zu servieren.

Ein dichter, weicher Rotwein: Granat 2015
Während der Granat 2010er jetzt durch reife dunkle Frucht-Aromen und moderatem Alkoholwert besticht, ist der 2015er voll – kräftig würzig und mit erhöhtem Alkoholgehalt kein Leichtgewicht.

Empfehlung – Festtagsweine

Empfehlung – Festtagsweine 2017

Auch im Winter ein Genuss – kraftvolle Weissweine

Weisswein, wenn sie kräftig und reif sind, präsentieren sich schöner,  wenn sie nicht zu kalt getrunken werden. Hier sind 12-14 °C ideal.  Gerade kräftige Weisswein, wie die Weine aus dem Jahrgang 2015 präsentieren sich in einem etwas bauchigeren Weissweinglas oder einem  Rotweinglas optimal.  Mit etwas Luftzufuhr, in den ballonförmigen  Kelchen, kann sich das vollmundige, fruchtige Aroma des Weins optimal entfalten.

Chardonnay 2012, Chardonnay 2015, Weissburgunder „Sommerhalde“  („fast trocken“) 2015 und Weissburgunder „Sommerhalde“ trocken 2015:

Diese Weine sind aus unsere Sicht nun optimal gereifte Weine,  sehr vielschichtig, komplex, voller Aromenvielfalt und sehr harmonisch.

Elegant, feine oder kraftvoll, würzige Rotweine:

Natürlich sind Rotweine in der kühleren Jahreszeit ideale Begleiter,  aber auch Weissweine machen im Winter sehr viel Spass.  Beim Rotwein ist zu bedenken, dass er nicht zu warm getrunken wird. Ideal sind 16-18 °C, das heisst Zimmertemperatur ist zu warm und  mancher Keller ist um diese Jahreszeit auch schon zu kalt. Die Spätburgunder gehören eher zur elegant, feinen Fraktion, während  die beiden „Bacat“ den kraftvoll, würzigen Rotweinstill verkörpern.

Empfehlungen für Winterabende, Festtage und Neujahr – zum Menü und zum Anstoßen!

Die Rotweine entwickeln sich ständig weiter, meistens wie erwartet. Teilweise überrascht der ein oder andere Wein mit einer Entwicklung die man so nicht erwartet hat.

Spätburgunder „Hummelberg“ 2010: Der Spätburgunder Hummelberg 2010, hat für mich nochmal ein Sprung gemacht. Die Harmonie zwischen feiner fruchtiger und mineralischer Note spielt auf der Zunge. Die ausgeprägte Frische, gepaart mit den feinen, reifen Tanninen geben ein lebendiges Mundgefühl.

Tipp: Ein feiner Begleiter zur Gans und Ente.

Spätburgunder „im Holzfass gereift“ 2010: Der Wein zeigt sich reif und harmonisch, elegant, seidig und mit den typischen Aromen roter Kirschen. Die frische Frucht und Säure versprühen sehr viel Dynamik.

Tipp: Ein reifer frischer Partner eines „dry aged rib eye steak“.

Cabernet Cortis 2011: Auch er ist harmonischer geworden, aber ohne an Kraft und Fülle zu verlieren. Dieser kräftige, dichte Rotwein passt sehr gut zu kräftigen Fleischgerichten.

Tipp: Die besondere gut Empfehlung zum Cabernet Cortis 2011 ist jedoch: Blauschimmelkäse, Holzofenbrot und dazu etwas Feigensenf.

Bacat 2009: Der 2009er Bacat ist nicht mehr so wild wie in jungen Jahren. Er zeigt eine reife, beerige Frucht, jedoch verschmelzen diese mit einer kraftvollen Würze. Die kräftigen, reifen (und jetzt weicheren) Tannine geben dem Wein einen sehr langen Abgang.

Tipp: Zu Wildschwein und Reh eine wilde Weinpaarung.

Bacat 2010: Der 2010 Bacat ist nicht ganz so dicht und würzig wie der 2009er. Der 2010 besticht durch reife, beerige Fruchtaromen. Eine harmonische Würze im Abgang und feine weiche Tannine ergeben ein samtiges Mundgefühl.
Tipp: Eine sanfte, reife Begleitung zu geschmorter Lammkeule oder Rinderschulter.

Muscaris trocken 2016: Opulent fruchtig – Betörend sind die intensiven pompösen Fruchtaromen. Eine Kombination aus süssen Tropenfrüchten und einem angenehmen Muskataroma erfüllen Nase und Gaumen.

Tipp: Ein gewagter sehr vielversprechender Versuch ist es den Muscaris 2016 zu chilischarfen, ingwergewürzten asiatischen Speisen zu servieren.

Chardonnay „Sommerhalde“ 2015: Vielschichtige Aromen, präsentieren sich bei diesem Chardonny, aus dem aussergewöhnlichen Jahrgang 2015, ausserordentlich dicht und kraftvoll.

Tipp: Ein „Maul voll Wein“ zum Karpfen auf Rahmsauerkraut.

Wir können Ihnen nur ein paar Empfehlungen geben, um den Eigenversuch kommen Sie nicht herum. Wein kann den Geschmack einer Speisen heben und umgekehrt.
Probieren Sie aus!

Perlender Genuss – Winzersekt:
Vergessen Sie nicht mit einem Glas Winzersekt (klassische Flaschengärung) feierlich anzustossen, oder begleiten sie doch mal ein Essen mit unterschiedlichen Sekten. Perlen heben, beflügeln den Geschmack des Weines.

Cuvée Rosé 2010 wie Sie ihn kennen: ›Brut‹ mit einer feinen dezenten Süsse.
Eine wundervolle Sektkomposition aus den klassischen Sorten Weißburgunder, Spätburgunder und Chardonnay gekeltert. Er ist angenehm kräftig, zeigt auf der Zunge Fülle, Länge und eine milde Säure, bevor er in einer vollmundigen Länge ausklingt. Ein wahrer Genuß!

Cuvée Rosé 2010 neu als „Zero Dosage“: ›Extra-Brut‹ ist die trockene Variante des Cuvée Rosé.
›Extra-Brut‹ wird ohne Dosage erzeugt. So ist er puristisch trocken!

Pinot Chardonnay 2004 ›Brut‹:
Das Besondere bei diesem „Pinot Brut“ ist, dass dieser Sekt etwas länger reifen darf, d.h. der Sekt reift bis zum Degorgieren über 9 Jahre auf der Hefe. Der Sekt überrascht mit seiner ursprünglichen Eleganz und Finesse, gepaart mit kräftigem Körper, angenehmer Länge und mit sehr fein unterlegten Hefenoten.

Pinot Chardonnay 2010 ›Brut‹:
Der Sekt reift bis zum Degorgieren über 4 Jahre auf der Hefe. Er zeigt sich mit angenehmer Länge und mit sehr feinen frischen Hefenoten. … Ein Sekt für die wirklich edlen Anlässe – ein badischer Champagner?! – einfach zum sehr feierlichen Genießen!

Dezember 2017

Sommerwein 2017

Sommerwein – Weißwein geht immer

Die heißen Tage laden zu einem frischen und gut gekühlten Weiß- oder Roseweinen ein.

Ein guter Wein für warme Sommertage sollte nach unserem Dafürhalten gehaltvoll und mit Geschmack sein. Gerne darf der Wein mit Wasser als Durstlöscher begleitet werden.

Der Blanc Secco und der Rose Secco gehen im Sommer eigentlich immer, zum Grillen, im Garten und auf dem Balkon.

Bei den Weißweinen fällt es schwer eine besondere Empfehlung zu geben, da alle Weißweine ihren Reiz haben.

Trotzdem zwei individuelle Empfehlungen:

Chardonnay 2014: Er zeigt sich etwas säurebetonter als in anderen Jahren, er ist komplex, intensiv und lang, gepaart mit der feinen Mineralität die ihm eine leicht salzige Note verleiht. Dadurch und seine Reife wirkt er animierend und frisch.

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Regent Rose 2015: Ein außergewöhnlicher, kraftvoller und säurearmer Trinkgenuß mit feiner Waldhimbeer- und Erdbeeraromatik. Dieser herrlich erfrischende und doch fruchtig-kräftige Wein ist von der Sommerterrasse mittlerweile nicht mehr wegzudenken und passt hervorragend zu Gegrilltem oder leichten Gemüsegerichten.

Sommerwein – Rotwein geht auch

Im Sommer geht auch Rotwein. Bitte den Rotwein auf 14-16 ⁰C kühlen, dann ist auch Rotwein ein erfrischender Genuss an lauen Sommerabenden. Hier würden wir den Spätburgunder Hummelberg 2010 trocken oder einen Léon Millot & Maréchal Foch, 2010  trocken empfehlen.

Beide sind auf ihre Art fruchtig und elegant – und gut gekühlt machen sie nicht satt und müde sondern sind schwungvolle Begleiter einer lauen Sommernacht.

August 2017

Weine zum Grillen

Weine zum Grillen

Zum Start empfehlen wir eine leichten Willkommenswein – es könnte der Crystall 2015 oder auch eine der beiden Seccos sein, „Blanc Secco“ und „Rose Secco“.

Zu gegrilltem Fisch empfehlen wir einen Weißwein mit Struktur und Körper. Dies könnte ein Weißburgunder Sommerhalde 2015 trocken aber auch Weißburgunder Sommerhalde 2015 „fast trocken“ sein.

Auch der Grauburgunder Sommerhalde 2015 trocken, mit seiner kräftigen Struktur und fruchtigen und etwas nußigen Aromen passt gut zum Fisch.

Zum Höhepunkt des Grillmenüs – gutes Fleisch in all seine Vielfallt kann es ein kräftiger Weißwein aber noch besser ein ausdruckstarker Rotwein sein. Achten Sie dabei auf die Trinktemperatur des Rotweins, wenn er aus dem kühlen Keller kommt passt die Temperatur meist – sonst kühlen den Wein bzw. halten sie den Wein während des Grillens kühl. Im Sommer sollte optimale Trinktemperatur von Rotwein 15-16 ⁰C sein.

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Bacat 2009 und der Cabernet Cortis 2011 – passen sehr gut zu aromatisch und intensiv-ursprünglich Steaks aller Art. Beide Weine sind kräftig, haben dichte dunkle Beerenaromatik  mit reifen Tanninen.  Der Eigengeschmack eines hochwertigen Stückes Fleisches wird auf elegante Art unterstrichen.

Wer es etwas frischer, eleganter  mag ist mit einem  Spätburgunder  – im Holzfass gereift – 2010 und mit einem Spätburgunder Hummelberg gut beraten. Die feinen fruchtigen Aromen des Spätburgunders passen gut zu Fleisch mit feinem Eigengeschmack welches nicht ganz so kräftig gewürzt ist.

Wer die kühle Frische eines Weißweines gepaart mit kraft und Fülle mag kann auch sehr gut den kraftvollen, dichten Chardonnay „Sommerhalde“ 2015 zum eine guten Stück Fleisch genießen.  Der Chardonnay „Sommerhalde“ 2015 ist kraftvoll  und würzig  genug, um es auch mit den Röstaromen eines guten Steaks aufzunehmen.

Es werden mittlerweile  auch die Desserts auf dem Grill zubereitet. Seien es karamellisierte oder gegrillte Früchte, süsse Flammkuchen oder diverse Kuchen mit Früchten. Hier empfehlen wir die Muscaris Auslese 2015.

Der Wein hat die typischen blumigen Muskatnoten, gepaart mit einer frischen lebendigen Art. Die Süsse ist nicht aufdringlich, aber vorhanden und begleitet auf das Feinste gegrillte Desserts.

Juni 2017

Empfehlung

Empfehlung

Besonders hinweisen wollen wir Sie auf die Weißweine aus 2013, die sich jetzt sehr ausgewogen und dicht präsentieren. Sehr schön zu trinken ist jetzt der Chardonnay 2012, der bei Verkostungen immer zu den Favoriten gehört.

Für Liebhaber kräftiger Rotweine sind die dichten und vollen Rotweine des Jahrgangs 2009 die Empfehlung.

Januar 2016

Roter Traubensaft

Roter Traubensaft

Hinweisen möchten wir auf unseren 100% reinen „Roten Traubensaft“: Traubensaft 2014 – Rot – 1.0 Liter: 3.85 € + 0.15 € Pfand.

Die Trauben für diesen Saft waren vollreif und wurden von Hand gelesen. Wir haben den Léon Millot & Maréchal Foch verwendet, da wir bei diesen beiden Sorten im Rebberg vollständig auf Pflanzenschutz verzichten. Der Traubensaft ist sehr schonend verarbeitet und gänzlich ohne Zusatzstoffe – dies ist bei Direktsaft (oder Muttersaft) auch nicht erlaubt. Er ist sehr gehaltvoll – mit dichter Frucht und voller natürlicher Energie.

Der Bacat 2008 – Auszeichnung in „Silber“ bei den Piwis

Der Bacat 2008 – Auszeichnung in „Silber“ bei den Piwis

Ein Rotwein aus 10 Rebsorten:

Es hat uns gefreut, dass der Bacat 2008 beim internationalen Weinpreis 2011 sogenannter pilzwiderstandsfähigen Rebsorten mit der Auszeichnung „Silber“ bewertet wurde. Mehrfach hatten wir schon über den Bacat berichtet. Aufgrund der vielen Fragen in Weinproben und sonstigen Nachfragen haben wir hier noch mal die wichtigsten Informationen zusammengestellt. BACAT steht „Badisches Cuvée alternativer Traubensorten“. Diese alternativen Rebsorten, erlauben es uns mit weniger oder keinem Pflanzenschutz im Rebberg auszukommen.

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Unser Bacat 2008 besteht aus 10 Rebsorten, allesamt sogenannte pilzwiderstandfähige Rebsorten(PIWI).

Romanische und fruchtige Weintypen

Es gibt hier die fruchtigen Weintypen und die romanischen Weintypen. Bereits die Namen geben zu erkennen zu welchem Typ die Rebsorten zu zählen sind.

Die Rebsorten die eine fruchtigen Weintyp geben heissen Prior, Monarch und Baron. Sie sind sehr fruchtig zeigen Aromen von Süss- und Sauerkirschen sowie roter und schwarzer Johannisbeere. Die Sorten Cabernet Carbon, Cabernet Cortis und Cabernet Carol, der Name verrät es, ergeben den romanischen Weintyp. Sie zeigen die typischen würzigen Noten des Cabernet Sauvignon in unterschiedlicher Ausprägung. Der Cabernet Cortis zeigt sich am würzigsten und zeigt feine pfeffrige Noten.

Beiden Typen zeichnen sich durch die kräftige Farbe aus und ergeben sehr dichte und gehaltvolle Rotweine. Im Bacat sind noch Rebsorten, die noch keinen Namen haben oder keinen Namen bekommen werden. Die beiden Pinot-Typen haben Züchtungsnummern z.B. FR 486-87 r, FR 521-89 r und sind absolut überzeugend im Geschmack. Sie sind aber aufgrund des Wuchsverhaltens nicht praxistauglich.

Der Bacat 2008 zeigt eine Vielzahl unterschiedlicher Fruchtaromen. Bereits der Duft ist sehr dicht und intensiv. Die würzigen Noten der Cabernet Typen geben dem Wein Rückgrat, Fülle und Länge.

Den Wein atmen lassen

Wir empfehlen den Wein mindestens eine halbe Stunde vor dem Genuss zu öffnen um ihm etwas Luft zum Atmen zu geben. Die Trinktemperatur sollte nicht zu kalt sein, wir finden eine Trinktemperatur zwischen 18 °C und 20 °C ideal. In grossen Rotweingläsern entwickeln sich die Aromen dieses kräftigen und dichten Weines am besten. Der Bacat 2008 ist jetzt schon schön entwickelt und lädt zum Trinken ein. Wir denken er hat noch weitere 5-8 Jahren Entwicklungspotential.

Zu kräftigen Fleischgerichten und gereiftem würzigem Käse, finden wir, passt er hervorragend.

Viel Spass beim Zelebrieren und beim Geniessen.