Weinlese 2020

Weinlese 2020

Die Weinlese war wie erwartet sehr früh und war Ende September beendet. Alles ging gut – unsere Erntehelfer haben wie gewohnt sehr gute Arbeit geleistet und sind wohlbehalten zuhause angekommen.

Der goldene Herbst kann kommen. Der Winzer freut sich, ist zufrieden und schaut, wie sich die Weine und die Dinge entwickeln.

Weine für den Herbst

Weine für den Herbst

Weine für den Herbst

Herbstzeit ist Erntezeit und es gibt eine Vielzahl aromatischer Gemüsesorten und wenn es feucht ist auch feine aromatische Waldpilze. So sind typische herbstliche saisonale Gerichte geprägt von den jetzt zur Verfügung stehenden Zutaten wie Waldpilzen, Meerrettich, Kürbis, Esskastanien, Rosenkohl, Schwarzwurzel, Pastinaken, Grünkohl, Bohnen und Brokkoli, um nur einige zu nennen. Der Herbst ist auch Wildsaison mit Wildschwein und Reh ergänzt durch Ente und Gans.

Es geht weniger um Röstaromen, die beim Grillen und Braten entstehen, sondern der Eigengeschmack der unterschiedlichen Gemüsesorten und des Fleisches steht im Vordergrund. Es wird vielleicht auch mehr geschmort oder im Backofen ein Huhn, eine Gans oder Ente zubereitet.

Es sind eher kräftige, aromatische Gerichte, die nicht schwer sein müssen. Hierzu passen die kräftigen, würzigen Weißweine und gehaltvolle Rotweine. Tendenziell geht es hin zu kräftigen Weinen und zu mehr Rotwein.

Weine für ein Herbstmenü

Zum Vorbereiten und Kochen:
Ein Gläschen Sekt „Cuvée Rosé Brut“: Cremig – vollmundig – fein prickelnd.
Eine Alternative ist der „Chardonnay Sommerhalde 2018“, den man auch zur Vorspeise genießen kann.

Zur Vorspeise ein Süppchen oder Gemüse-Pastete: Zum fruchtig-scharfen Kürbissüppchen mit Ingwer und Kokosschaum passt ein kräftiger „Grauburgunder Sommerhalde 2018“ oder der „Chardonnay Sommerhalde 2018“

Zum Fisch im Salzmantel: Zur saftigen Regenbogenforelle im Salzmantel (Man könnte die Kinder beteiligen – beim Einmanschen und beim Aufklopfen) passt ideal ein „Weißburgunder Sommerhalde 2017“ oder ein „Grauburgunder Sommerhalde 2017“.

Zu ganzem Schwarzhuhn, ganzer Ente oder Gans, mit Kräutern gefüllt und aus dem Backofen – innen saftig und außen mit feiner Kruste und dazu verschiedenem passendem Herbstgemüse: Hierzu wäre der elegante, reife und fruchtige „Spätburgunder Hummelberg 2016“ oder der etwas kräftigere würzige „Spätburgunder im Holzfass gereift 2015“ die Empfehlung.

Zu Geschmortem: Die geschmorte Lammkeule oder ein Ochsenbäckchen – in der entsprechenden Soße darf der Rotwein nicht fehlen – wird sehr gut von einem „Resumé 2011“ oder dem „Bacat 2009“ begleitet.

Zu Wildgerichten: Wildschweinrücken oder Rehkeule (ganz nebenbei Bio und mit größtmöglichem Tierwohl) aus dem Bräter wird ideal begleitet von einem kräftigen – würzigen „Resumé 2011“. Auch der „Cabernet Cortis 2011“ mit seiner betörenden Cassis Frucht, würzigen und deutlichen aber sehr fein eingebundenen Tanninen wäre passend.

Zu vegetarischen Herbstgerichten: Zu der herbstlichen Kürbis-Rosenkohl-Maronen-Pfanne passt sehr gut der feinfruchtige „Bacat 2010“. Oder zu einem Linsen-Mangold-Curry passt sehr gut der würzige „Johanniter 2019“. Die Schärfe harmoniert gut mit dem kräftigen, dichten und gekühlten Weißwein.

Probepaket „Weine für ein Herbstmenü I (je eine Flasche)“
Preis 59,20 € – plus 6,90 € Versandkosten

  • Cuvée Rosé Brut
  • Grauburgunder Sommerhalde 2018
  • Weißburgunder Sommerhalde 2017
  • Spätburgunder Hummelberg 2015
  • Bacat 2010
  • Resumé 2011

Probepaket „Weine für ein Herbstmenü II (je eine Flasche)“
Preis 52,00 € – plus 6,90 € Versandkosten

  • Chardonnay Sommerhalde 2018
  • Grauburgunder Sommerhalde 2017
  • Johanniter 2019
  • Spätburgunder im Holzfass gereift 2015
  • Bacat 2009
  • Cabernet Cortis 2011

Buntspecht am Nistkasten der Meisen

Buntspecht am Nistkasten der Meisen

Meisen – Nistkasten mit Werbung – Ins Ecovin-Haus sind Meisen eingezogen

Die neuen Nistkästen wurden skeptisch inspiziert aber dann auch zügig bezogen. Hier war es ein Meisenpaar, dass dann auch schnell schreienden Nachwuchs zu versorgen hatte. Es war ein ständiges anfliegen des Loches mit Futter.

Bis ein Specht zu Besuch kam und die Meisen in Helle Aufregung versetzte.

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Wann blühen Weinreben?

Blüte der Reben 2020

Wann blühen Weinreben?

Wenn im Frühling April, Mai alles blüht, insbesondere Obstbäume denkt man auch die Reben blühen auch in diesem Zeitraum. Die Rebblüte ist aber eigentlich relativ spät. Normalerweise blühen die Reben Mitte Juni und dann sind es ungefähr 100 Tage bis zur Weinlese.

Aufgrund es Klimawandels ist die Blüte der Reben immer früher. Dieses Jahr haben wir die ersten Blüten um das Wochenende 24. Mai gesehen. Weiterlesen

Rehkitz im Rebberg

Rehkitz im Rebberg

Die Reben wachsen schnell. Die Gescheine sind deutlich entwickelt.

Gescheine sind der längliche, rispenartige Blütenstand (Fruchtansatz) der später blüht und wo sich dann die einzelnen Beeren entwickeln. Jeder Trieb hat 2-3 Gescheine, die dann im Juni blühen werden und dann erst sieht man die kleinen Beeren. Was auf dem Bild wie kleine Beeren aussieht sind ebnen die Fruchtansätze.

Gescheine sind entwicklet – 8. Mai 2020

Gut getarnt – Im Frühjahr – Tiere im Rebberg

Rehe leben in unseren Rebflächen. Sie scheinen sich wohl zu fühlen, es gibt die jungen Triebe der Reben zu knabbern (was uns nicht gefällt) und unsere Gründüngereinsaat wird auch gerne gefressen (was uns nicht stört). Man findet überall die Fressspuren. „In Flagrantie“ ertappt man sie eher selten.

Junges Rehkitz gut getarnt in den Reben – vorne rechts der Stamm einer Reben

Wenn die Mutter das Kitz in einer Wiese allein lässt, bleibt es ganz still liegen, bis sie wiederkommt Das Rehkitz vertraut auf seine Tarnung. Ab und zu kommt es vor, dass man so ein Rehkitz findet. Mit etwas Abstand kann man sie dann in Ruhe fotografieren. Anfassen sollte man sie nicht.

Mai 2020 Weiterlesen

Trockenheit im April 2020 oder „Wie kann man die jetzige Trockenheit fotografieren?“

Trockenheit im April 2020 oder „Wie kann man die jetzige Trockenheit fotografieren?“

Wie kann man die jetzige Trockenheit fotografieren?

Seit fast 4 Wochen hat es keinen Tropfen geregnet und fast immer scheint die Sonne von Sonnaufgang bis Untergang. Der obere Bereich des Bodens ist staubtrocken. Die Reben kommen, weil sie tiefe Wurzeln haben, damit noch gut klar.

Wir haben die Zeit genutzt um den Boden aufzubrechen und für die Einsaat unserer artenreichen Begrünung vorzubereiten. April wäre auch die Zeit die Begrünung zu säen. Hier kommt es auf den richtigen Zeitpunkt an. Wenn es zu nass ist (zurzeit ja nicht der Fall) kann man nicht in die Rebgassen fahren, ohne den Boden zu verdichten. Ist es zu trocken keimt der Samen nicht oder die jungen keimenden Pflänzchen vertrocknen wieder. Heute haben wir uns nun entschieden, dass die Wettervorhersage für nächste Woche stimmen sollte. Weiterlesen

Corona – „Ich trinke zuhause“

Corona – „Ich trinke zuhause“

Liebe Weinfreunde,

nach Motto  „Ich trinke zuhause“ – Genießen Sie Wein auch in unruhigen Zeiten.

Damit Sie nicht auf dem „Trockenen sitzen“ und weiterhin ein gewisses Maß an Lebensfreude und Lebensqualität haben – und wir auch unseren Wein weiterhin verkaufen –  gibt es folgende Möglichkeiten.

Der ab Hofverkauf muss  leider geschlossen werden.

  • Der Weinverkauf über den Online-Shop geht wie gewohnt weiter.
  • Die kontaktlose Lieferung bzw. auf die kontaktlose Abholung von Weinen ist nach telefonischer Absprache möglich. Sie können dann den vorbestellten Wein ohne persönlichen Kontakt bei uns auf dem Hof abholen.
  • In der Region können wir Sie auch mit Wein beliefern, diesen an einem vereinbarten Ort abstellen und eine Rechnung beilegen.

Hier finden Sie Probierpakete „Ich trinke zuhause“

Bleiben Sie gesund

Der Frühling ist da

Der Frühling ist da

Der Frühling ist da

Die letzten Tage war es warum und die wärmende Sonne hat uns Temperaturen bis zu 20 Grad beschert. Die Vögel machen sich morgen und abends mit Ihrem Gesang bemerkbar und halten nach geeigneten Nistplätzen Ausschau.

Zugvögel wie die bei uns auf dem Hof brütenden Bachstelzen und Rotschwänzchen sind am Anfang dieser Woche wieder eingetroffen.

Es gibt die ersten Blüten in den Reben und die ersten Bienen und Hummeln sind auch schon unterwegs.

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Nachhaltig und Regional

Nachhaltig und Regional

Regional und nachhaltig einkaufen, geht ganz einfach. Kaufen Sie direkt beim Biowinzer. Die ältere Generation hat schon immer direkt beim Winzer Ihres Vertrauens eingekauft. Das war früher schwieriger als heute. Man hat den Winzer besucht, probiert und dann ein paar Kistchen in den Kofferraum geladen. Manchmal hat man den ganzen Jahresvorrat gekauft.

Der Weinkauf direkt beim Biowinzer hat den Vorteil Sie wissen wo es herkommt und wie er arbeitet. Der Wein ist ehrlich erzeugt, ist keine Massenware und eben individuell mit eigenem Stil. So macht Wein ungetrübt Spaß – es ist eigenständiger Genuss – welcher die Landschaft, den Boden und den Stil des Winzers widerspiegelt.
Und Sie geben Ihr Geld  für handwerklich erzeugten Wein aus, unterstützen kleine Winzer, den Bioanbau und in der Konsequenz  regionale Produkte und nachhaltiges Wirtschaften.

Falls Sie uns nicht besuchen können und wollen, gibt es die Möglichkeit Probepakte zu bestellen. Hiermit kann man sich durch unser Sortiment probieren und den eigenen Lieblingsweine entdecken.

Auf der Homepage und dem Internet Shop finden Sie Empfehlungen und Beschreibung der einzelnen Weine.